|
Die neue ASH 30 Mi startet zum Erstflug.
Die Anspannung bei allen Beteiligten war deutlich zu spüren. Am Ende einer aufwändigen Entwicklung steht von vielen sehnlichst erwartet der fertige Prototyp der ASH 30 Mi auf der Startbahn der Wasserkuppe, einem Ort, der schon viele Meilensteine des Segelfluges erlebt hat.
Die Erwartungen an dieses Flugzeug sind hoch, handelt es sich doch um eine komplette Neukonstruktion, in die neben neuester Profiltechnologie unzählige
weitere Verbesserungen und wertvolle Ideen Einzug gehalten haben, so dass man ohne Übertreibung von einer neuen Generation Flugzeug in der Offenen Klasse sprechen kann.
Martin Heide bei letzten Startvorbereitungen
Viele Helfer am Flugzeug
Das Team aus dem AS-Prototypenbau - letzte Begutachtung vor dem großen Augenblick
Konstrukteur Martin Heide hatte die Ehre, seine ASH 30 Mi als Erster auf dem Pilotensitz zu fliegen, Peter Kremer begleitete ihn auf dem hinteren Sitz.
Auch die Wetterbedingungen an diesem Tag waren eine Herausforderungen. Bei fast 25 Knoten Westwind konnte der Start auf der Wasserkuppe nicht in gewohnter Richtung durchgeführt werden, sondern musste bergauf in Richtung Straße erfolgen.
Dann war es soweit - die ASH 30 Mi befindet sich in ihrem Element
Das "Schleicher-typische" harmonische Flugbild konnte Martin Heide auch bei der 30 wieder verwirklichen - eine elegante Erscheinung die sich dennoch von dem Vorgängermodell ASH 25 deutlich unterscheidet.
Nach 1:13 h Flugzeit geht ein äußerst erfolgreicher Erstflug zu Ende.
Dass die neue ASH 30 Mi allen Erwartungen gerecht wurde, lässt sich unschwer an den Gesichtern aller Beteiligter ablesen.
Fotos: Manfred Münch
|